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Datenschutzprobleme: Von Datenspuren & Datenkraken bis Diskriminierung & Überwachung

Warum digitaler Selbstschutz und digitale Selbstverteidigung nötig sind

  1. Computer überall: Laptop, Notebook, Navi, Handy, Smartphone, Auto, Zahlungssysteme, Kameras, Mautbrücken, ..., Internet der Dinge
  2. Datenspuren: Wir legen (oft im Hintergrund und unbewusst) umfangreiche Datenspuren und Protokolle an
    • auf unseren Computern
    • bei Internetdiensten
    • bei der Telekommunikation
    • beim Einkaufen
  3. Datenspeicherung: Fast alles wird erhoben und gespeichert
  4. Datenschutzgesetzte werden dabei von der Wirtschaft ignoriert, DatenschützerInnen so gut wie machtlos
  5. Technische Entwicklung: Technisch und ökonomisch ist die Anhäufung sowie Auswertung gigantischer Datenberge kein Problem mehr
  6. Personenprofile: Aus den riesigen Datensammlungen werden unsere sozialen Netzwerke, Kontakte und Interessen ermittelt und Tätigkeitsprotokolle, Profile von Organisationen, Bewegungsprofile und umfangreiche Personenprofile angelegt
  7. Daten als Ware: Dies geschieht auch, um unsere Daten als Ware zu verkaufen...
  8. Diskriminierung: ... und um uns anhand willkürlicher Raster zu diskriminieren
  9. Weitergabe: Bei Bedarf werden die Daten an Behörden weitergegeben, wobei der Staat dies sowie Überwachungsschnittstellen vorschreibt
  10. Überwachung: Mit seinen Geheimdiensten betreibt der Staat selbst Überwachungsprogramme, wie z.B. PRISM der NSA, Tempora oder die strategische Fernmeldeaufklärung des BND und treibt mit zunehmenden technischen Möglichkeiten weitere Überwachung voran.
  11. Datenmissbrauch: Solche Datenberge werden regelmässig missbraucht durch Unternehmen, Polizei, Geheimdienste, politische GegnerInnen, Behörden, Kriminelle sowie allen möglichen Kombinationen dieser Reihe...

Fazit: Alles muss mensch selber machen. Selbstdatenschutz und digitale Selbstverteidigung ist nötig!