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Digitale Selbstverteidigung für Eilige

Das Wichtigste über Selbstdatenschutz und digitale Selbstverteidigung in Kürze:

  1. Wissen wobei, wann und wo Daten erhoben und gespeichert werden
  2. Solche Datenspuren vermeiden: Daten, die erst gar nicht gespeichert wurden können auch nicht missbracht werden
    • Gegen das Speichern der Konsum- und Reisegewohnheiten hilft vermeiden von Zahlungen mittels Kreditkarte, EC-Karte oder Bahncard sowie der Boykott von sogenannten Rabattkarten.
    • Pseudonyme nutzen, statt echte Daten anzugeben
  3. Datenstriptease bei Datenkraken vermeiden und datenschutzfreundliche Suchmaschine verwenden
  4. Datenträger verschlüsseln:
    • Gegen das Ausforschen der vielen Datenspuren und Dokumente auf unseren verlorenen, beschlagnahmten, geraubten oder gestohlenen Computern/Notebooks/Netbooks hilft das Verschlüsseln der kompletten Festplatte
    • Gegen das Ausforschen der Dokumente auf noch leichter verlierbaren externen und sehr mobilen Datentägern hilft das Verschlüsseln solcher externen Festplatten oder USB-Sticks
  5. Kommunikation verschlüsseln: Gegen das Ausforschen der Kommunikationsinhalte hilft E-Mail-Verschlüsselung, verschlüsseln von Chats und verschlüsselte Internettelefonie bzw. Videotelefonie
  6. Beim Websurfen sich nicht dauerhaft identifizieren und verfolgen lassen: Tracking erschweren und das Legen digitaler Krümelspuren abschalten
  7. Mindestens sensible Internetrecherchen sollten Sie mittels Tor möglichst anonym durchführen
  8. Vor allem von unverschlüsselten Datenträgern: Daten richtig löschen, d.h. unbedingt überschreiben. Sonst ist Gelöschtes mit Standardmitteln sehr einfach selbst von Laien wiederherstellbar!
  9. Unterschiedliche und sichere Passworte nutzen
  10. Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit: Schwachstellen bewusst machen
  11. Und weil nicht nur deshalb technischer Datenschutz nicht reicht: Andere sensibilisieren und politisch aktiv werden!

Freiheit statt Freibier: Unabhängig rechnen & speichern